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Die EU-Komission hat Irland in die Mangel genommen und bei der Überprüfung des Steuersystems festgestellt, dass mit Steuervergünstigungen für Unternehmen illegale Beihilfen gewährt worden sind und so der Standort-Wettbewerb mit anderen Ländern verzerrt wurde. Deshalb bereitet man sich unter anderem auch bei Apple auf eine sehr hohe Steuerrückzahlung vor, die man seitens der EU aufgebrummt bekommen könnte. Tim Cook spricht von einer erheblichen Belastung und informiert sogar die verschiedenen Aktionäre von einem möglichen Gewinnrückgang in den nächsten Quartalen. Laut WSJ muss Apple mit einer Rückzahlung von mindestens 2,5 Milliarden US-Dollar rechnen. Apple betont aber, dass diese Steuern nicht mit Steuertricks am Fiskus „vorbeigeschummelt“ worden sind, sondern man sich stets an die Gesetzte gehalten habe.

Irland kein Steuerparadies mehr
Apple, wie auch andere Unternehmen, haben in den letzten 10 Jahren viele Steuerschlupflöcher gefunden, die man über Irland ausgenutzt hat. Nun geht die EU aber gegen diese Praxis vor und versucht das Geld wieder von den Unternehmen zurückzuholen. Apple müsste, wenn es soweit kommt, Steuerschulden, die über 10 Jahre aufgelaufen sind, zurückzahlen und das kann sicherlich eine hohe Summe für Apple werden. Existentielle Sorgen brauchen wir uns aber nicht zu machen, denn Apple sitzt derzeit auf einem Geldberg von 193,5 Milliarden US-Dollar, wovon 171 Milliarden US-Dollar außerhalb der USA gebunkert sind.

QUELLEWirtschaftsblatt
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