Facebook hat bereits bekannt gegeben, dass die US-Regierung und die damit verbundenen Behörden sehr oft beim sozialen Netzwerk anfragen, um persönliche Daten von Nutzern zu erhalten. Über 10.000 Mal wurde das Netzwerk in den letzen 6 Monaten aufgefordert Daten freizugeben. Nun hat sich auch Apple in die Reihe der Unternehmen gestellt, die mit den Daten an die Öffentlichkeit gehen. Angeblich sollen die Behörden rund 5.000 Mal im letzten halben Jahr bei Apple angefragt haben, um Daten von Nutzern zu erhalten.

Apple ist sehr strikt!
Wer nun glaubt, dass Apple seine Nutzerdaten einfach so herausrückt, hat sich geirrt. Anscheinend werden alle Anfragen von der Rechtsabteilung von Apple geprüft und nur mit Gerichtsbeschluss auch herausgegeben. Das umstrittene Programm PRISM kommt bei Apple jedoch nicht zum Einsatz und man erlaubt auch keinen direkten Zugriff auf die „Main-Server“. Auch iMessage und FaceTime können nicht direkt angezapft werden. Somit hat Apple wohl einen sehr guten Stand in der umstrittenen Diskussion mit der US-Regierung und wir brauchen uns vorläufig keine Sorgen machen.

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4 comments

  • ich denke es gibt die einen die einen artikel lesen und dann beruhigt oder aufgebracht sind, je nach artikel. und dann gibt es "paranoide" die sowieso nichts glauben und hinter allem eine verschwörung sehen und vorallem genau wissen wie es in meilenweit entfernten großkonzernen läuft. und dann gibts noch wenige, die meinen jeder ist für seine daten selbst verantwortlich, wenn ich nicht möchte das facebook meine daten hat, darf ich mich nicht anmelden. wenn meine daten quasi illegal getrackt werden (zb. google cookies..) ist das was anderes.
  • Ja, klar... ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass der Konzern sich nach einem rechtsstattlichen Gerichtsbeschluss richten würde? Wenn dies so wäre würde Apple schon längst vor dem Supreme Court verhandeln. Nein, auch dem Apfel reicht der Beschluss aus NSA-Abteilungsleiter und notfalls Geheimgericht aus. Nebenbei, der Whistleblower hat ja schon bekannt gebeben was die NSA unter "direct access" versteht. Jedenfalls nicht das was man in der IT darunter kennt. PS Tröstet euch, massive Datensammlungen die zu nichts führen. Selbst der letzte bekannte Anschlag in den USA wurde durch Polizeiarbeit gelöst und nicht mithilfe der Geheimdienste. Und die Amerikaner kriegen ja nicht mal ihre eigenen Probleme in den Griff, aber glauben, dass sie die Probleme von außerhalb mit dem Abhören von Telefonen lösen können... Orwell's Datensammlungen? - Ja. Orwell's Überwachungsstaat? - Nein.
  • Wer glaubt das dass wirklich stimmt, für den ist es eh schon zu spät. Das sind die offiziellen Aussagen die die NSA erlaubt hat und wahrscheinlich auch zum großteil so aufbereitet hat damit es etwas beruhigend wirkt. Wie es jetzt aber wirklich hinter der Kulisse auschaut, wissen nur die wenigsten.