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Denken wir einige Jahre zurück, als Apple „nur“ Computer und iPods herstellte: Die Welt war für viele Apple-Fans in Ordnung und man konnte sich mit dem rebellischen Unternehmen sehr gut anfreunden. Mittlerweile ist aus diesem Konzern das wertvollste Unternehmen der Welt geworden und der Siegeszug von Apple scheint noch nicht abgeschlossen zu sein. Man versucht immer neue Gebiete zu erkunden und auch mit Produkten auszustatten. Mittlerweile ist Apple in der Autoindustrie und auch in medizinischen Bereichen sowie Schulen sehr weit fortgeschritten und beliefert viele Unternehmen mit der nötigen Technologie. Doch genau dieser große Wirkungsbereich könnte für Apple zu einem Problem werden.

Macht Apple zu viel?
Früher hat sich der Konzern darauf konzentrieren können, dass ein paar Produkte im Jahr auf den Markt gebracht werden mussten, um die Kunden bei Laune zu halten. Mittlerweile arbeitet man an zwei verschiedenen Betriebssystemen, mehreren verschiedenen mobilen Geräten und dann noch am Mac-Sortiment. Wir haben hier die komplette Software wie iTunes oder auch die Streaming-Dienste wie das AppleTV noch nicht berücksichtigt. Manche Experten sind der Meinung, dass genau dieses Verhalten dazu führen könnte, dass Apple sich verzettelt und wichtige Produkte wie zB das iPad vernachlässigt werden könnten, um andere Sparten abzudecken.

Wie seht ihr die Situation?

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4 comments

  • Apple muss an mehreren Produkten arbeiten, sonst gehen Sie unter. Was ist mit dem iPod ? Fast keine Verkaufszahlen mehr. Und Macs werden nur so viel verkauft, weil Apple mehr Kunden gefunden hat, durch iPhone und iPad. Jetzt findet man wieder Kunden, durch die Apple Watch. Schaut man sich die Konkurrenz an, läuft es da auch nicht so gut. Gerade zB mit Android 5. Was für Probleme das macht. Und wie die meisten darauf warten, dass sie es überhaupt bekommen.
  • Solange für jede Sparte ein Team der „richtigen“ größe dahinter steht sind die Produkte nebensächlich. Was jedoch nicht ausser acht gelassen werden muss sind die Langfristigen Ziele welche Apple anstrebt und ereichen will. Die Vision dass es nur noch IPhones und MacBooks oder IMacs gibt werde sie haben, ob sie erreicht wird sei jetzt in den Raum gestellt. Ich finde es gut wenn große Unternehmen an vielen Sparten arbeiten denn so hat der Endverbraucher am meisten davon. Wenn ein „Platzhirsch“ konkurenz bekommt muss sich dieser ebenfalls wieder gedanken machen um Platzhirsch zu bleiben oder wird eben abgelöst. Vorteil hier liegt klar beim Endverbraucher. Ich finde es gut dass Apple an vielen verschiednen Projekten arbeitet.
  • Nein,Apple braucht mehr stark, am besten was Samsung und co nicht kopieren kann, neue, nicht vorhandene Technologien, diese der Masse zu Verfügung stellen. Es ist leider für Apple immer gefährlicher geworden, weil der Staat weis, die horten progressiv Geld. Die Erträge liegen in expontentiellen Kurven. Ja, das Geld ist im Ausland. Aber die Finanzinstitute hetzen und jagen Konzerne, Einzelpersonen enorm fleißig. Staaten und Privatpersonen kämpfen ums überleben, man erinnere sich an Carl icahn, Tim Cook und einheitliche Ladekabel prozesse im EU Raum. Ich denke, Apple muss aufpassen.
  • Sind für einen Konzern dieser Größe nicht viele Produkte. Natürlich stört dass die Schmarotzer an der Börse, da dass Risiko für sie größer wird (könnte ja passieren, dass sie statt 100 $ nur noch 50 $ pro Aktien Gewinn machen). Allerdings sollte Apple meiner Meinung nach endlich akzeptieren, dass sie nicht mehr das kleine Zweimann-Unternehmen sind, dass seine feste Fangemeinde hat und als Underdog gilt. Selbst in den extremistischsten Apple-Blogs wird der Ton gegenüber Apple unfreundlicher aufgrund der Unfähigkeit Software sauber zu entwickeln und zu testen. Es wäre nicht der erste Konzern, der als unsterblich galt und dann an seiner Arroganz und Inkompetenz in den Kernbereichen zugrunde ging. Und die Software (Zusammenspiel zwischen Hardware und Programmen) ist Apple's Kernkompetenz. Also gewesen, muss man ja schon sagen.