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Die Gerüchte drehen sich sehr schnell um das neue AppleTV, welches am 9. September auf den Markt kommen wird. Vielen stellen sich aber die Frage, wie viele Apps auf dem AppleTV kosten werden und vor allem wie viel Spiele hier kosten sollen. Laut Insidern will es Apple mit Sony und auch Microsoft aufnehmen und hier sind die Spiele bekanntlich nicht gerade günstig und die Konsolen werden über den Verkauf der Spiele subventioniert. Sollte Apple ein ähnliches Konzept verfolgen, wäre dies natürlich nicht gut für den Preis der kommenden Apps. Aus diesem Grund haben wir uns etwas umgesehen und einen möglichen Preis festgemacht.

Freemium wieder als Erfolgsmodell
Wir sind der Meinung, dass der klassische Spiele-Markt durch Apple auf den Kopf gestellt werden kann und das Dank einem Wortes „Freemium“. Viele gehen davon aus, dass sich einige große Hersteller genau mit diesem Thema reich machen wollen. Blickt man auf Spiele wie Angry Birds 2 kann man bis zu 100 US-Dollar pro Spiel ausgeben, um es wirklich ohne große Probleme durchspielen zu können. Dieser Wert übersteigt die einmaligen Gebühren eines Spieles – Beispiel Playstation – natürlich fast um das Doppelte und das ist ein gutes Argument für die Spielemacher und es könnte gut sein, dass dieses Prinzip auch beim neuen AppleTV-Store angewandt wird.

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4 comments

  • Ein Sony- oder MS-Spiel kostet zwischen 40 € und 70 €, je nach Release und Umfang und die Konsole zwischen 350 € und 400 €. Das heisst spätestens nach dem dritten Spiel rentiert sich die Konsole allein von den Kosten her. (Apple TV 200 € + 3 Spiele a 100 € = 500 € | Konsole 350 € + 3 Spiele = 470 €) Von der Grafik, dem Umfang und der Möglichkeit das Konsolenspiel mehrmals zu spielen ohne wieder den Kaufpreis investieren zu müssen (wie bei den Apple Games) gar nicht zu reden. Gut, offenbar gibt es ja genug Trottel, die aus reinem Geltungsbedürfnis hunderte von Euro ausgeben nur damit sie schneller vorankommen als andere. Jedenfalls gibt es genug davon, um diesen Freemium-Dreck zu finanzieren. Aber wie sich an den großen Games zeigt, sind das nicht genug, um zu verhindern, dass eine Marke nachträglich beschädigt wird.