Wir haben schon einige Artikel bezüglich des Streits des Großaktionärs und Hedge-Fonds-Managers David Einhorn mit Apple rund um das enorme Barvermögen des Unternehmens veröffentlicht. Wer das Geschehen verfolgt hat wird wissen, dass Einhorns Hedgefonds Greenlight Capital vor Gericht durchsetzen will, dass Apple die Aktionäre durch die Ausgabe von Vorzugsaktien stärker an seinen Geldreserven teilhaben lässt.

Apples Plan in dieser Hinsicht war, mittels Aktionärsabstimmung am kommenden Mittwoch die Ausgabe von Vorzugsaktien beschneiden zu lassen. Diesem Vorhaben hat aber nun Bezirksrichter Richard Sullivan eine Absage erteilt, da bei dieser Abstimmung zusätzlich auch über zwei komplett andere Punkte entschieden werden sollte. Der Richter ist somit der Argumentation von Einhorn gefolgt, dass es   nicht möglich sei, den anderen Punkten zuzustimmen und gleichzeitig Apples Plänen bei den Vorzugsaktien eine Absage zu erteilen.

Apple hat zu diesem Urteil noch nicht Stellung genommen und es ist völlig offen, welche Alternativ-Pläne das Unternehmen nun für die Aktionärsversammlung kommenden Mittwoch hat. Für Einhorn ist das natürlich ein großer Erfolg und ein erster Schritt in jene Richtung, sein Vorhaben zu verwirklichen. Es wird also ein interessanter Mittwoch werden.

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3 comments

      • nein, kein neid.. ich gönne dem kerl das ganze geld das er hat, anscheinend macht er seinen job auch dementsprechend gut, aber für mich klingt das hier nur noch nach gier.. das geld das ihm zusteht hat er ja schon bekommen, wenn er seine aktien verkauft bekommt er auch noch genug.. die barreserven von apple solten sinnvoll eingesetzt werden und nicht in die taschen von gierigen aktionären fließen.. zumindest sehe ich das so