Diesmal ist der Schauplatz der Untersuchungen in Frankreich und die französischen Behörden scheinen sehr gründlich zu sein. So berichten verschiedenen Medien davon, dass sogar Apple-Stores in Frankreich durchsucht worden sind, um Beweismaterial sicher zu stellen. Auch Büros von Apple und Tech Data wurden unter die Lupe genommen und Dokumente wurden beschlagnahmt. Fraglich ist, ob die Behörden irgendetwas finden werden – doch wonach haben sie gesucht?

Apple wird vorgeworfen, dass Retail-Seller, die nur Apple-Produkte vertreiben, besser beliefert werden, als andere Drittanbieter oder Online-Shops. Die Wettbewerbsbehörde sieht hier eine eindeutige Missachtung der Richtlinien in Frankreich und will dies nun beweisen. Falls dies wirklich der Fall sein sollte, könnte Apple mit erheblichen Strafen rechnen. Anscheinend sollen Produkte direkt bei Verkaufsstart nur an ausgesuchte Retail-Seller geliefert worden sein und andere Anbieter wurden im Stich gelassen. In unseren Augen ist dies aber eine sehr gängige Methode bei vielen Unternehmen.

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