Apple Watch

Vor gut einem Jahr hat man noch darüber berichtet, dass sich die Uhrenindustrie gegen die Apple Watch rüsten wird und dass man nicht befürchtet, dass die Absatzzahlen deutlich in den Keller fallen werden. Nun sind aber erstmals Zahlen über dieses Verhältnis veröffentlicht worden, die zeigen, dass Apple die Uhrenindustrie schon ziemlich verändert hat und dass es nicht mehr so einfach ist, eine gute Uhr an den Mann oder an die Frau zu bringen. In den USA hat man mit einem Rückgang von 14 Prozent zu kämpfen, welcher wahrscheinlich zu einem großen Teil auf die Apple Watch zurückzuführen ist.

Diese Zahlen gelten, wie bereits erwähnt, nur für die USA und wir haben noch keine Zahlen aus den schweizer Uhrenfabriken bzw. aus Europa, die auch durchaus interessant sein könnten. Fakt ist, dass Apple in ein neues Gebiet vorgedrungen ist und man den Konzern nur sehr schwer von seinem Erfolg abhalten kann. Swatch versucht im Moment mit einer neuen Smartwatch in diesen Bereich vorzudringen, aber das Unternehmen hat es sehr schwer gegen den Konzern aus Cupertino und versucht mit allen Mitteln ein Features anzubieten, die Apple nicht hat.

QUELLEbloomberg
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5 comments

  • Zur Zeit ist ein Umbruch. Zur Zeit werden viel Smartwatch verkauft. Allen voran Apple. Dreiviertel der Menschen wissen gar nicht, dass Samsung und Co auch schon Smartwatch im Verkauf haben, hatten. Auch da wird nach und nach gekauft werden. Auch deshalb stagniert der normale Uhrenverkauf. Das der Franken zur Zeit so stark ist, ist bei den Schweizer Uhrenhersteller eine zusätzliche Belastung.
  • Und als nächstes berichtet bloomberg, dass die Krebsrate durch die Apple Watch um 14 % gesunken ist. Schließlich wissen wir durch Cookie, dass dieser präzise Zeitmesser(sic!!) Krebs vorbeugen kann. Möchte nicht wissen, womit Apple bloomberg erpresst hat, damit die jetzt brav die Watch in den Himmel loben und jeden Einbruch auf den Erfolg der Watch zurückführen.
  • Die Probleme des Schweizer Uhrenmarktes sind vielfältig: nach der Entkopplung des Schweizer Währungskurses hat der Franken einen Sprung gemacht, mit dem Resultat, das die Preise deutlich angezogen haben. Die Wirtschaftssanktionen der EU haben den russischen Markt erschüttert und die Kaufkraft der russischen Urlauber verringert. Zusammen mit dem starken Preisanstieg hat das die Nachfrage auf dem bislang lukrativen russischen Markt gedrückt. Durch den Preisanstieg kommen weniger Touristen, die dementsprechend weniger konsumieren; das merkt auch die Luxusbranche.