150px-Apple_logo_black.svg

Großbritannien ist im Bereich der Netzüberwachung und der Beobachtung des Internets schon sehr weit fortgeschritten und man kann durchaus von einer Vorreiterrolle sprechen. Nun möchte die britische Regierung mittels Gesetz eine Möglichkeit schaffen, auch ohne richterlichen Beschluss gewisse Bewegungen im Internet durch die Polizei überwachen zu lassen. Dies würde bedeuten, dass schon bei einem Verdacht die Leitung des Verdächtigen ohne richterliche Genehmigung angezapft werden kann. Diese Macht soll aber nur an spezielle Abteilungen vergeben werden, um die Sicherheit der Nutzer zu schützen.

Apple ist einer der größten Kritiker in diesem Bereich und sieht die Neutralität im Netz stark gefährdet. Weiters befürchtet man Betriebsspionage und auch andere Eingriffe in die Privatsphäre von Unternehmen. Apple warnt offiziell von diesem Gesetz, da die EU auch auf die Idee kommen könnte, solche Gesetze einzuführen. Wird dies dann zu einem allgemeinen Thema, könnten auch die USA oder andere Staaten damit beginnen ohne Gerichtsbeschluss die Daten seiner Bürger zu durchleuchten.

TEILEN

2 comments

  • Sorry, aber in diesem Artikel ist viel durcheinandergeworfen. Die Verschlüsselung von Daten hat nichts mit der Netzneutralität zu tun und auf Basis des Patriot Act dürfen die US-Behörden bereits ohne richterlichen Beschluss Daten durchsuchen und die USA sind nicht der einzige Staat (BRD und AUT gehören auch dazu), die ihre Bürger überwachen. Apple wehrt sich nicht gegen die Überwachung der Bürger (Wieso auch? Da müssten die vor der Hautür anfangen, China nimmt sich ja schon die USA als Vorbild für seine Gesetze) sonder es geht allein um die Verschlüsselung und die Vorgabe Hintertüren einzubauen und damit die Sicherheit der Produkte zu schwächen. Großbritannien begründet das (wie jedes andere Land) mit Schutz vor Terrorismus. Schön, dass wenigstens Apple in einem offenen Brief davor warnt, dass "Schlüssel unter der Fußmatte nicht nur den Guten zur Verfügung stehen".