Apple vs Samsung Gericht streitigkeiten

Es ist schon einige Zeit her (August), dass Samsung von einem amerikanischen Gericht wegen verletzter Apple-Patente zu einer Zahlung von ca. 1 Mrd. US-Dollar an das Unternehmen aus Cupertino verdonnert wurde.

Samsung ist natürlich in Berufung gegangen und eine Zahlung ist bis jetzt noch nicht erfolgt. Denn inzwischen ist eine neuer Vorwurf seitens Samsung vorgebracht worden, wonach der Jury-Vorsitzende Velvin Hogan befangen sein soll. So soll Hogan bei der Auswahl der Geschworenen essentielle Informationen zurückgehalten haben. Samsung wirft dem Vorsitzenden konkret vor, seine Involvierung in ein Gerichtsverfahren mit dem Festplattenhersteller Seagate verschwiegen zu haben. Dieses Verfahren führte 1993 zum Privatkonkurs von Hogan. Samsung ist übrigens inzwischen einer der Hauptaktionäre von Seagate. Bei einer Anhörung am 6. Dezember soll nun festgestellt werden, ob diese Tatsache ein Fehlverhalten seitens Hogan darstellt.

Auch Apple hat sich bereits zu Wort gemeldet und verlauten lassen, dass dieser Jahrzehnte alte Streit absolut nichts mit dem aktuellen Fall zu tun habe. Außerdem hätte Samsung über diesen Fakt Bescheid gewusst.

Es sieht so aus, als würde Samsung alle möglichen Vorwände suchen, um das Verfahren in die Länge zu ziehen oder eventuell ganz neu aufrollen zu können. Wir werden sehen, wie sich die Sache weiterentwickelt.

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