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Nachdem die Arbeitsrechteorganisation China Labor Watch in der vergangenen Woche die Arbeitsbedingungen im chinesischen Werk Wuxi des US-Auftragsfertigers und Apple Zulieferer Jabil (iPhone 5C) angeprangert hat, haben nun beide Unternehmen angekündigt, die Angelegenheit untersuchen zu lassen. Grundlegend geht es in den Vorwürfen seitens China Labor Watch darum, dass Mitarbeiter des angesprochenen Werkes teilweise mehr als sechs Tage ohne einen Tag Pause gearbeitet haben und somit weit mehr als die, für Apple-Zulieferer vorgegebene Arbeitswoche von maximal 60 Stunden, arbeiten mussten. Eine Apple Sprecherin gab an, dass bereits ein Experten-Team vor Ort sei, um die Vorwürfe zu überprüfen.

Zudem betont Apple, dass man seit 2008 insgesamt 14 Überprüfungen in den Werken von Jabil durchgeführt habe. Auch das angesprochene Werk wurde in den letzten drei Jahren insgesamt drei Mal kontrolliert. Dabei wurde festgestellt, dass das Werk bezüglich der Einhaltung der 60-Stunden-Arbeitswoche eigentlich über dem Durchschnitt der anderen Apple-Zulieferer liege. Dennoch gibt Apple zu, dass bei der zuletzt durchgeführten Untersuchung festgestellt wurde, dass einzelne Mitarbeiter wirklich weit über das vorgegebene Maß gearbeitet haben. Beide Unternehmen würden bereits daran arbeiten, die anfallenden Überstunden besser in den Griff zu bekommen.

 

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