Apple Watch

Wired hat die Gelegenheit bekommen, mit Apple-Vizepräsidenten Kevin Lynch über die Entstehungsgeschichte der Apple Watch zu sprechen. Vor allem ist es dabei um die Frage gegangen, die sich sicherlich auch viele potentielle Käufer stellen: „Wozu benötige ich die Apple Watch eigentlich?“. Der Vizepräsident für Technologie meint dazu, dass es „das Ziel war, die Menschen von ihrem Smartphone zu befreien. Nun wissen schon die meisten, die sich für die Smartwatch interessieren, dass die Apple Watch auch einiges ohne iPhone kann, aber lange nicht alles. Wie ist also diese Aussage zu verstehen?

Erklärung
Apple sei es darum gegangen, so Lynch, dass der iPhone-Besitzer nicht für jede Kleinigkeit das Smartphone aus der Hand- oder Hosentasche holen müsse, sondern gewisse Dinge gleich am Handgelenk ablesen oder erledigen könne – oder auch nicht, wenn die Angelegenheit als nicht so wichtig erscheint. Apple sei auch der Überzeugung, dass die Benachrichtigung über die Apple Watch eine „menschlichere Art“ sei, als vor anderen Leuten dauernd auf das Smartphone zu blicken. Wir werden sehen, wie viele sich von dieser Philosophie überzeugen lassen werden, denn die bisherigen Erfahrungen mit Smartwatches zeigen, dass Apple durchaus recht hat und ein Teil der Nutzer das Gadget als Entlastung empfindet. Es gibt aber auch den gegenteiligen Effekt und Nutzer haben das Gefühl einer zusätzlichen, digitalen Belastung.

 

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  • "So sehr eine Uhr auch als wohl wichtigstes Hilfsmittel im Alltag angesehen werden kann, sollten Sie es vermeiden, bei der Konversation oder bei der gemeinsamen Zusammenkunft auf die Uhr zu schauen. Mit einem Blick auf die Uhr drücken Sie Ungeduld und Desinteresse aus. Sie machen damit deutlich, dass Sie die Situation schnellstmöglich beenden möchten." Freiherr von Knigge, 1752 bis 1796.