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Es ist schon fast in Vergessenheit geraten, aber Apple hatte immer noch einen sehr wichtigen Prozess mit einer etwas schmerzhaften Entscheidung vor sich. Apple wurde vorgeworfen, dass man sich mit verschiedenen Verlagen über die eBook-Preise im App Store abgesprochen hat, um den Preis der Bücher künstlich hochzuhalten. Apple ha dagegen berufen, wurde jetzt aber in der zweiten Instanz zu einer Strafzahlung von 450 Millionen US Dollar verdonnert wird, um den entstandenen Schaden wieder gut zu machen. Die Verlagshäuser selbst haben sich schon lange dem Gesetz gebeugt und ihre Fehler eingeräumt – Apple hingegen wollte vor Gericht kämpfen.

Preise nicht mehr geregelt
Als Folge des verlorenen Prozesses muss Apple nun die Preisvorgaben für eBooks fallen lassen und darf auch keine Preisabsprachen mehr tätigen. So können die verschiedenen Rechteinhaber nun ihre Preise frei wählen und auch mit der Konkurrenz wie Amazon abgleichen. Somit ist auch in diesem Bereich die Wettbewerbsfähigkeit wieder hergestellt und Apple muss sich der Entscheidung beugen. Ob die Strafe wirklich so hoch ausfallen wird wie nun bestätigt, bleibt abzuwarten.

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