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Eigentlich wollte die EU-Kommission schon Ende April mit einem Urteil gegen Apple und Irland aufwarten, um dem Konzern dringend benötigte Milliarden aus der Tasche zu ziehen. Konkret handelt es sich dabei um 2 bis 3 Milliarden US-Dollar, die Apple am Fiskus vorbeigeschleust haben soll und genau dieses Geld will die EU nun haben. Wie es aber scheint, ist der Fall doch etwas verzwickter als man sich dies vorgestellt hat. Die Untersuchungen werden deutlich länger dauern als angenommen und man muss die Entscheidung weiter zurück schieben.

Apple hingegen verstärkt seine Lobby-Arbeit in der EU dramatisch und trifft sich sogar mit den verantwortlichen Kommissaren, um das Thema zu behandeln. Somit ist nun davon auszugehen, dass hier sehr viel auf dem Spiel steht. Derzeit wird vermutet, dass der Staat Irland dem Konzern eine verringerte Körperschaftssteuer zugesichert hat, wenn das Unternehmen seinen Hauptsitz im Land ansiedelt. Genau dies ist aber strafbar und kann zu hohen Rückzahlungen führen, obwohl Apple offiziell kein Gesetz gebrochen hat, sondern Irland.

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