Apples Ansprüche an Netzbetreiber wurden schon öfters übertrieben dargestellt bzw. für unrealistisch gehalten. Nun hat aber zum ersten Mal ein Mobilfunkanbieter bestätigt, dass das Unternehmen seine eigenen Prüfungen durchführt, bevor die Verwendung von LTE auf iPhones und iPads ermöglicht wird. Erst mit einem Software-Update von Apple wird die Betriebsfähigkeit dann ermöglicht.

In der Regel ist es so, dass der Mobilfunkbetreiber selbst die Geräte im eigenen Netz testen, um dem Kunden nicht ein minderwertiges Produkt anzubieten, oder eventuell falsche Versprechungen zu machen. Bei Apple läuft die ganze Sache umgekehrt, bestätigt ein Swisscom-Sprecher gegenüber Telecoms.com. Zitat:

„Apple only enables 4G access after testing their device on an operator’s live network.”

Die Angelegenheit wurde deshalb bekannt, weil der Netzbetreiber Swisscom vergangene Woche sein LTE-Netzwerk in Betrieb genommen hat, das iPhone 5 aber offiziell nicht als LTE-Device zur Verfügung stand. Es fehlte die Genehmigung seitens Apple. Ob Swisscom die Prüfung zu spät beantragt hat, oder das LTE-Netz zunächst diese Prüfung nicht bestanden hat, ist nicht bekannt. Es scheint nun aber einem Start nicht mehr viel im Wege zu stehen, denn ein Sprecher von Swisscom ließ per Aussendung mitteilen, dass ein Software-Update von Apple zu gegebener Zeit nachgereicht wird.

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