Es ist kein Geheimnis, dass Apple die Daten der Siri-Anfragen eines jeden Users zur Verbesserung des Services speichert. Die Kollegen von wired wollten es aber genau wissen und haben an Apple eine Anfrage gestellt, wie genau mit den Daten umgegangen wird und ob es dadurch eventuelle datenschutzrechtliche Bedenken geben könnte.

Apple-Sprecherin Trudy Muller hat auf die Anfrage reagiert und sagte, dass die Daten anonymisiert und ausschließlich dazu gesammelt werden, um den Service zu verbessern. Das Unternehmen nehme die Privatsphäre des Kunden sehr ernst.

Was passiert genau bei einer Siri-Anfrage?
Auch auf diese Frage hat es eine Antwort seitens Apple gegeben. Demnach ist es so, dass jeder Anfrage eine zufällige Kundennummer zugewiesen wird. Diese Nummer steht nicht in Verbindung mit der Apple ID oder der E-Mail-Adresse des Users. Sie dient nur zur Identifizierung gegenüber den Siri-Servern.

Sind 6 Monate vergangen, wird die Kundennummer von der Anfrage gelöscht. Die Anfrage selbst bleibt bis zu 18 weitere Monate gespeichert, um den Sprachassistenten verbessern zu können. Wenn jedoch ein Benutzer Siri auf dem Gerät deaktiviert, wird die Kennung sofort mit allen damit verknüpften Daten gelöscht.

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6 comments

  • Ich behaupte mal, dass das alle machen. Man weiß sowieso schon alles von einem. Deine GPS Daten werden verfolgt, man wird mit der Handy Kamera gefilmt, man weiß alles was du schreibst/suchst/telefonierst mit dem Handy und das von jedem Hersteller, schon seit Jahrzehnten. Zusätzlich wirst du jeden Tag, von Milliarden Kameras gefilmt. Wenn jemand wollen würde, wüsste er die Farbe deiner Innenseite der Unterhose. Siri (und ähnliches) wird bald mit Facebook gekoppelt. Dann wird automatisch jede frage gepostet. Und die meisten werden es lieben. ;-p und warte erst mal auf Google Glass.
  • Es gibt keine KundenID, nur eine erfundene Kundennummer. Ich könnte mir vorstellen, das die Siri-Überprüfung 6 Monate geht. Danach wird alles gelöscht. Mehr kann man Datensicherungstechnisch nicht machen. Mir würde das vollkommen reichen.
    • Irrelevant, die KundenID sorgt dafür, dass alle Eingaben 6 Monate zu einem Kunden zurückverfolgbar sind. Ob es die AppleID oder eine zufällige Zahlenfolge ist spielt dabei keine Rolle. Und wenn die Überprüfung nur 6 Maonte gehen würde, warum werden die Daten 2 Jahre anonymisiert gespeichert? Frei nach dem Motto "Wer weiss wofür man das brauchen kann"?