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Nachdem die Daten-Affaire rund um Edward Snowden eskaliert ist, hat Apple eine End-to-End Verschlüsselung seines eigenen Messenger-Dienstes entwickelt. Dies bedeutet, dass keine Nachrichten von Apple oder von anderen Dritten gelesen werden können. Das hat Apple immer sehr stark hervorgehoben, um beim Thema Sicherheit zu punkten. Nun wurde aber bekannt, dass Apple doch ein paar Daten speichert, die eine Identifikation des Nutzers durchaus zulassen. Zwar werden keine Nachrichten gespeichert, aber Standort, IP-Adresse und von welcher Person Nachrichten gesendet werden.

Apple bestätigt dieses Vorgehen offiziell, gibt aber im gleichem Atemzug bekannt, dass dies auch Netzbetreiber schon seit Jahren machen und die Daten den Behörden zur Verfügung gestellt werden müssen. Somit ist Apple nicht der einzige Anbieter, der Daten zur Verfügung stellt, um Personen zu orten, oder um Konversationen zu verfolgen.

QUELLEThe Intercept
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