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In der Nacht auf heute hat Apple die Quartalszahlen für das zweite Quartal veröffentlicht und konnte mit dem Ergebnis die Anleger und Analysten nicht ganz überzeugen. Zwar sind der Umsatz um 4,6 Prozent auf 53,9 Mrd. und der Gewinn um 4,8 Prozent auf 11,03 Mrd. US-Dollar gestiegen, aber die iPhone-Verkäufe sind entgegen den Erwartungen von 51,2 auf 50,8 Mio. Geräte gesunken. Analysten hatten mit 52 Mio. verkauften Einheiten gerechnet.

iPhone-Umsatz dennoch gestiegen
Interessant ist, dass obwohl weniger verkaufter iPhones der Umsatz in dieser Sparte trotzdem von 32,86 auf 33,25 Mrd. US-Dollar leicht gestiegen ist. Dies liegt laut Tim Cook daran, dass der Konzern mehr iPhone 7 Plus als erwartet verkaufen konnte. Der CEO gibt hier offen zu, dass die Nachfrage nach diesem Modell unterschätzt wurde, weshalb sich zu Beginn auch die Lieferzeiten in die Länge gezogen haben. Hier habe Apple zu spät reagiert. Außerdem würden viele Kunden auf Grund der intensiven Berichterstattung auf das kommende iPhone warten und demenstprechend die Verkaufszahlen etwas dämpfen.

Mac-Absatz erholt sich
Erfreuliche Nachrichten gibt es auch aus der Mac-Sparte. Das neuen MacBook Pro verkauft sich offensichtlich ziemlich gut, denn der Absatz konnte um vier und der Umsatz sogar um 14 Prozent gesteigert werden.
Zudem sei Apple „begeistert“ von der Mac-Plattform und man investiere „aggressiv“ in die Zukunft der Plattform. Wir sind gespannt!

Apple Watch verkauft sich angeblich sehr gut
Es gibt zwar nach wie vor keine Angaben zu den Verkaufszahlen der Apple Watch, aber Tim Cook gab beim Conference-Call an, dass sich die Verkäufe im vergangenen Quartal annähernd verdoppelt haben.

iPad wird zum Sorgenkind
Die iPad-Sparte entwickelt sich zunehmend zum Sorgenkind von Apple. Lediglich 8,9 Mio. Tablets konnte der Konzern verkaufen. Das entspricht einem Rückgang von 13 Prozent bzw. einem Umsatzrückgang von 12 Prozent auf 3,9 Mrd. US-Dollar.

Barreserven enorm
Laut Apples Finanz-Chef Luca Maestri sitzt Apple auf einem Geldberg von sagenhaften 256,8 Mrd. US-Dollar (ca. 231 Mrd. Euro). Allerdings befinden sich 93 Prozent davon steuerschonend im Ausland. Das Unternehmen wartet demnach ab, wie die US-Regierung die Steuern auf Kapitalrückführungen aus dem Ausland anpassen wird.

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