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Wie wir schon berichtet haben, hat Apple bereits damit begonnen, den eigenen Bezahldienst weiter zu bewerben und weltweit auszubauen. Nun hat man einen ersten Werbespot für Apple Pay veröffentlicht, der zeigen soll, in wie vielen Läden man eigentlich einkaufen kann und welche Partner bereits dazu gehören. Der Spot selbst ist aber nur für den US-Markt geschaffen.

Apple hat zu kämpfen
Wenn man die Entwicklung von Apple Pay nachverfolgt, lässt sich feststellen, dass nicht so viele Nutzer den Dienst aktiv nutzen, wie es anfänglich den Eindruck gemacht hat. Apple kämpft mit einem Schwund der Kunden und dadurch kommt der Dienst selbst etwas unter Druck. Viele Experten sehen hier wieder eine kleine „Tot-Geburt“ auf Apple zukommen, sollte das Unternehmen nicht schnell reagieren. Mit dem Werbespot hat Apple die ersten Weichen dafür aber schon gestellt und steht hinter dem Dienst.

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3 comments

  • Irgendwie beruhigend zu wissen, dass Apple in seinem Heimatland die gleichen Fehler macht wie im Rest der Welt: Eine tolle neue Funktion oder Dienstleistung vorstellen, in den ersten Wochen Kooperationen mit zwei, drei Händlern schließen oder ankündigen und dann... nichts mehr. Aus. Schluss. Keine Werbung, keine weiteren Bemühungen, Service hinschmeissen und erwarten, dass die Partner schon alles erledigen werden. So war das bei SiriEyesFree, CarPlay, Passbook, Maps, ist es gerade bei HomeKit und offenbar auch bei Apple Pay. Kann doch irgendwie nicht wahr sein. Warum ist der Konzern nicht fähig ein paar Millionen von seinen 50 Milliarden Dollar in Werbung bei den Partnern zu investieren? So wie jedes Startup die Partner zu hofieren, Zugeständnisse zu machen und erstmal einen Fuß in die Tür zu bekommen. Carplay, HomeKit und Pay - drei Dienste auf die ich mich gefreut hatte. Ich hatte mich gefreut, dass Apple mal eine Branche in Trab setzt und in die Gegenwart führt. Stattdessen weigert sich der Konzern überhaupt was zu tun, horrende Anforderungen zu stellen und am Schluss die Schuld den Partnern zu geben. Ich verstehe das einfach nicht. Es ist so traurig.