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Im Sommer wurde darüber entschieden, dass Apple im Bereich der iBook-Preisabsprachen schuldig ist. Nun kommen die ersten Zahlen über die Höhe der Schadenersatzforderungen herein. Laut ersten Einblicken wollen die unterschiedlichen Kläger eine Summe von 840 Millionen US-Dollar von Apple einklagen. Apple geht aber von einem deutlich geringeren Schaden aus, der durch die Preisabsprachen entstanden ist. Laut den Einschätzungen anderer soll Apple lediglich eine Summe von knapp 230 Millionen US-Dollar an die Kläger abtreten. Der Richter wird sich in den nächsten Tagen intensiver mit diesem Thema beschäftigen und wahrscheinlich hier ein erstes Strafmaß festlegen.

Apple kämpft weiter
Das Unternehmen wird das Urteil aber nicht so einfach auf sich sitzen lassen und gegen jedes Urteil Berufung einlegen. Apple sieht sich speziell in dieser Angelegenheit als nicht schuldig und will seine Unschuld auch beweisen. Preisabsprachen gibt es immer und man hat damals versucht einen neuen Markt zu schaffen, der in den Augen vieler nicht rentabel gewesen ist. Nun, wo viele andere auf den Zug aufgesprungen sind, möchte man diese Pionierleistung auch noch ankreiden. So sieht zumindest Apple die Situation. Viele sind aber der Meinung, dass Apple hier kein Unschuldslamm ist. Wir werden sehen, wie die obersten Gerichte schlussendlich entscheiden werden.

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4 comments

  • "Preisabsprachen gibt es immer" - so, so, Apple. Kartelle sind also was ganz normales, wen interessieren auch schon Gesetze, nicht wahr? Der zweite Satz ist noch besser: Der sagt nichts anderes, als dass iBooks ohne das Kartell nicht möglich gewesen wäre. Eine wirklich interessanter Einblick in die Art von Apples Unternehmenspolitik.