Apple-Chef_Tim_Cook_muss_mit_Neuheiten_punkten-Konferenz_WWDC-Story-364322_630x356px_15953ae55924dc3c6a4ce3f8b943cbc9__apple_executive_compensation___-_ap-bild_-_27_12_12_-_ap20612_-_vollbil

Es war gestern ein Paukenschlag, der durch die amerikanische Industrie gegangen ist. Apple muss laut EU-Kommission für den Zeitraum von 2003 bis 2014 eine Steuer-Rückzahlung von rund 13 Milliarden Euro leisten. Diese Berechnung wurde laut Experten sehr genau geführt und bezieht sich auf die Steuererlässe die Irland der Firma Apple International Sale gewährt hat. Unter dem Strich soll Apple nämlich nur 0,005 Prozent Steuern gezahlt haben und das ist natürlich etwas wenig.

Apple meint: Alles ist legal!
Die erste Entscheidung der EU-Kommission ist natürlich nicht überraschend ausgefallen und man hat nun einmal eine Zahl in den Raum werfen müssen. Ob Apple wirklich solch eine Summe entrichten muss ist fraglich. Laut Apple Chef Tim Cook habe man keine illegalen Machenschaften betrieben, sondern einen legalen Weg gewählt, wie man die Gelder verbucht. Sollte dies die EU nicht besser regulieren, wäre dies sicherlich nicht die Schuld eines oder mehrerer Unternehmen.

Urteil wird dauern
Wer nun glaubt, dass Tim Cook das Scheckbuch zücken wird, um die Summe an die EU zu überweisen hat sich geschnitten. Apple wird das Urteil natürlich prüfen, Einspruch erheben und das Verfahren somit in die Länge ziehen. Wahrscheinlich wird Apple – zusammen mit der US-Regierung – einen Weg finden wie man das Problem lösen kann und diese Lösung wird sicherlich noch einige Jahre benötigen. Der Finanzchef von Apple ist sich sicher: Man wird kein Geld an die EU überweisen – schauen wir einmal, ob das stimmen wird.

ÜBERApple
TEILEN

Es gibt noch keine Kommentare für diesen Artikel