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Wie ein Gericht in Texas nun bestätigt hat, soll Apple in den nächsten Wochen zu einer Strafzahlung von über 600 Millionen US-Dollar verdonnert werden. Der Grund dafür ist erneut ein Patent-Troll aus den USA, der einen Lücke im System entdeckt hat und Apple damit vor Gericht zieht. Wie üblich stützen sich solche Klagen auf Patente, die bereits vor Jahren eingereicht worden sind und mit der heutigen Technologie nur noch sehr wenig zutun haben. Aus diesem Grund spricht man hier auch von Patent-Trollen. Apple wird vorgeworfen ein VPN-Patent im Bereich iMessage und auch FaceTime verletzt zu haben.

Die Patentschriften sind aber so weitläufig ausgelegt worden, dass man fast jedes Unternehmen mit solch einer Technologie vor Gericht zerren kann. Apple hat natürlich Berufung eingelegt und möchte in nächster Instanz gewinnen. In Texas sind die Gerichte oftmals sehr milde, sehen große Konzerne wie Google oder Apple eher als Feinde an und geben den Trollen dementsprechend viel Macht an die Hand. Sollte diese Verhandlung dann in einem anderen Bundesstaat stattfinden, könnte sich die Lage schnell ändern.

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