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Die Gerüchte rund um den Musikdienst von Apple reichen nun schon sehr weit, dennoch lässt sich schwer einschätzen, welche Künstler überhaupt an dem Dienst teilnehmen werden. Nun ist ein sehr interessantes Detail ans Tageslicht gekommen, wonach die 3 Monate „Gratis-Streaming“ für viele kleine Labels ein großes Problem darstellen, da die wertvollen Downloads via iTunes dann sicherlich drastisch einbrechen würden. In diesen 3 Monaten verdient das kleine Label dann deutlich weniger und muss danach hoffen, dass die Musik auch gehört wird. Zwar zahlt Apple 1,5 Prozent mehr an die Labels aus als alle anderen Streaming-Plattformen, dennoch haben bis jetzt nur sehr wenige Indie-Labels bei Apple unterschrieben.

Man verdient zu wenig Geld
Die großen Labels nehmen den kleinen Einschnitt am Anfang der Abo-Zeit in Kauf und wollen dann ordentlich abkassieren. Die kleinen Labels können sich dies leider nicht leisten und aus diesem Grund muss man auf Künstler wie Adele oder auch andere Indie-Bands verzichten. Leider ist dies aber gerade entscheidend dafür, wohin der Kunden abwandern wird und wo die meisten Bands vertreten sind. Apple steckt aber immer noch in schwierigen Verhandlungen und wird auch die Indie-Bands dazu bringen auf den Dienst aufzuspringen.

QUELLETelegraph
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Ein Kommentar

  • Das heisst also, bis Apple Music so groß ist, dass auf die Testphase verzichtet werden kann, wird es bei Apple nur 08/15-Mainstream-Musik geben, die alles ist, nur nicht hörenswert. Und wenn Apple nur durch die Testphase einen lukrativen Dienst auf die Beine stellen konnte, wird es die Testphase immer geben und noch ein Teil dieses Konzerns wird so Mainstream, dass man es sich nicht mehr antun kann. Für die, die sich von Musik nur berieseln lassen wollen, wird Apple Music dagegen also perfekt werden. Belanglose Gleichklangmusik, politisch korrekt, am Fließband gefertigt.