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Tim Cook hat ihn als das „one more thing“ angekündigt und bevor weitere Informationen gekommen sind, ein kleines Video dazu gezeigt. Dann hat Jimmy Iovine die Bühne betreten und die Einleitung geliefert. Es heißt: „On Apple Music, all the ways you love music can live together.“ Die klassische Musik-App wird durch die neue App ersetzt – also weiterhin nur eine App.

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Apple Music besteht laut Iovine aus drei wesentlichen Bestandteilen: Einen Musik-Dienst, einen 24/7-Radio und die Funktion und Fans mit Künstlern zu vernetzen.

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Die neue App ist wirklich umfassend: Unter „Meine Musik“ werden die bis jetzt gekauften songs verwaltet. Zudem gibt es verwaltete Playlisten von Künstlern auf der ganzen Welt. Hier kann von Usern neue Musik entdeckt werden. Unter dem Punkt „Connect“ ist es möglich, dass Künstler Nachrichten, Bilder, Videos, Live-Aufnahmen etc. für ihre Fans hochladen bzw. diese auch via Twitter und Facebook teilen. So können Künstler direkt mit ihren Fans in Kontakt treten und schauen, ob der neue Song auch bei ihnen ankommt.

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Die App verfügt auch über ein neues User-Interface. Es gibt einen neuen Mini-Player, der den aktuellen Song anzeigt und sich am unteren Rand des Screens befindet. Wir werden uns die App natürlich noch genauer ansehen.

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Preise und Verfügbarkeit
Hier ist klar zu erkennen, dass sich Apple an der Konkurrenz orientiert hat. Apple Music wird es ab dem 30. Juni für 9,99 US-Dollar pro Monat geben. Cool ist, dass auch ein Familienabo für 14,99 US-Dollar verfügbar sein wird (bis zu 6 Familienmitglieder). Der Streaming-Dienst wird in über 100 Ländern angeboten werden. Welche das sind, ist noch nicht klar. Wir hoffen allerdings, dass auch Österreich dabei sein wird. Übrigens sollen bis jetzt 30 Mio. Songs verfügbar sein.

Interessant ist, dass Apple Music nicht nur auf dem iPhone, iPad, dem Apple TV und Mac zur Verfügung steht, sondern auch auf dem PC und Android-Smartphones (App kommt im Herbst). Damit man zu Beginn auch möglichst viele Kunden ködern kann, gibt es ein dreimonatiges Test-Angebot.

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QUELLEThe Verge
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3 comments

  • Also wenn ich das richtig verstehe kommt die app ins standardprogramm und ersetzt die bisherige musik app. Und wird um funktionen erweitert. Wir haben dann am iphone also den klassischen mp3 player der mit itunes download und und itunes bibliotheken gespeist wird, ein internetradio, streaming und einen social media bereich in einer app. Das finde ich sehr durchdacht. Alles zum thema in einer app, ohne viel hin und her zu wechseln. Da kommt freude auf.