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Jetzt ist es offiziell und das Rätselraten hat nun endlich ein Ende gefunden. Apple gab nun an, genau 71,5 Prozent aller Einnahmen direkt an die Rechteinhaber der Musikstücke abzuführen, die von Apple Music genutzt werden. Diese Zahl gilt beispielsweise für die USA. In anderen Ländern muss Apple bis zu 73 Prozent der eingenommenen Summen an die Inhaber abführen. Damit ist Apple sicherlich ein besserer Partner als beispielsweise Spotify der angeblich nur 70 Prozent seiner Einnahmen an die Inhaber abführt – diese Angabe wurde aber offiziell nie bestätigt. Somit ist das Geschäft mit Apple sicherlich kein schlechtes für die Musiker dieser Welt.

Apple will Offenheit bieten
Im Moment werden Anschuldigungen laut, wonach Apple seine Marktmacht nutzt, um genau diese Anteile so weit wie möglich nach unten zu drängen. Apple trat nun die Flucht nach vorne an und gab die Zahlen öffentlich bekannt. Somit kann man dem Konzern nicht unterstellen beispielsweise Deals verhandelt zu haben, die unter 50% der Einnahmen reichen. Mit diesen Zahlen dürften auch die Kritiker innerhalb der EU zufrieden sein, da es keine Anzeichen gibt, dass Apple die Labels stark unter Druck gesetzt hat, um einen günstigeren Preis für die Musik zu erhalten.

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