Wie nun bekannt geworden ist, will Apple schon in Kürze eine enorme Summe auf dem Kapitalmarkt aufnehmen, um sich für die Ausschüttung an die Anteilseigner von Apple vorzubereiten. Die „Financial Times“ schätzt das Volumen der Anleihe auf 15 Milliarden Euro. Apple geht diesen Schritt, um Aktien aus dem Markt zu entfernen und die weiterhin im Umlauf befindlichen Aktien im Wert zu steigern. Viele werden sich nun fragen, warum Apple nicht auf die Barreserven zurückgreift, die angehäuft worden sind?

Schulden machen ist billiger!
Kaum zu glauben, aber es ist wahr! Apple ist deutlich besser dran, diese Schulden jetzt zu machen und langsam abzubezahlen, als die Barreserven anzuzapfen, die größtenteils steuerschonend im Ausland geparkt sind. Apple müsste also bei der Rückführung mit hohen Steuern rechnen und somit viel Geld an den Staat abgeben. Dies will Apple natürlich nicht und geht lieber den Weg über Schulden. Steve Jobs würde sich zwar im Grab drehen, da er immer der Meinung war, dass Apple keine Schulden haben dürfe, um sicher auf dem Markt zu bleiben. Wir werden sehen, wie sich diese Aktion auf den Aktienkurs und auf das Unternehmen auswirkt.

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