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Die wohl beliebteste Streaming-App auf dem iPhone wird von Seiten Apple nicht gerade gerne gesehen, vor allem weil man selbst einen Streaming-Dienst anbietet, der von den Kunden genutzt werden soll. Aus diesem Grund hat Apple nun auch das App-Update von Spotify nicht durch die interne Prüfung gelassen, da sich mit der Vorstellung von iOS 10 auch die Richtlinien für Apps geändert haben sollen. Diese Richtlinien wurden nun nicht erfüllt und aus diesem Grund wird die App auch nicht für den Markt freigegeben.

Spotify sieht Böswilligkeit
Nach der Ablehnung hat Spotify schnell reagiert und sofort einen Anwalt mit der Angelegenheit betraut, da durch das fehlende App-Update sicherlich auch ein beträchtlicher finanzieller Schaden für das Unternehmen entstehen könnte. Apple weist aber hier auf die neuen Richtlinien hin, die für alle App-Entwickler gelten und die man so nicht verbiegen könne. Generell sieht sich Apple in diesem Fall im Recht.

Warum macht das Apple?
Man könnte jetzt sagen, dass der Konzern die eigene Plattform etwas stärken möchte, doch glauben wir nicht an diesen Fakt. Wir sind der Meinung, dass Apple nach seinen Richtlinien handelt und keinen großen Unterschied macht, ob es nun ein bekanntes Unternehmen ist oder nur ein kleiner Programmierer, der eine App auf den Markt bringen möchte. Letztendlich werden vermutlich Gerichte darüber entscheiden, wie in diesem Fall vorgegangen werden muss, was auch Auswirkungen auf die restlichen Entwickler haben dürfte.

QUELLEReCode
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3 comments

  • Laut dem Tech-Magazin Recode lehnt Apple seit mehreren Wochen – das letzte Update datiert vom 26. Mai – ein Update der iOS-App von Spotify ab, sodass sich der schwedische Streaming-Dienst mittlerweile genötigt sah, rechtlich gegen den Konzern aus Cupertino vorzugehen. Der Advokat wirft Apple dabei in dem Schriftsatz, der in Kopie auch an Kongressabgeordnete geschickt wurde, vor, das Update aus Konkurrenzgründen zurückzuhalten, um einen Vorteil für den eigenen Dienst Apple Music zu haben.Nach Angaben von Spotify begründe Apple hingegen seine Ablehnung damit, dass Spotify die Nutzer dazu bringen solle, ihre Abos direkt im App Store abzuschließen. Diese Möglichkeit wollte Spotify über ein App-Update streichen. Da die Abos über die App jedoch teurer sind – Spotify addiert hier die 30-Prozent-Provision, die bei App-Käufen an Apple gehen – schließen die meisten Nutzer ihre Abos auf der Internetseite von Spotify ab, zumal dort bei Aktionen deuliche Rabatte warten.Via Recode, Artikel verfasst von @Mikael Blomkvist