Apple News Österreich Mac News iBooks App Bücher Schweiz

Gut ein halbes Jahr nachdem Apple rechtskräftig wegen Preisabsprachen beim E-Book-Verkauf verurteilt worden ist, geht das Unternehmen auf eigene Faust gegen das Urteil vor und konnte jetzt sogar schon einen Etappensieg erringen. Im Moment befindet sich nämlich ein Kartellaufseher direkt bei Apple, der aber nicht nur die Finger im E-Book-Bereich zu haben scheint, sondern auch die Entwicklung von neuen Produkten und Dienstleistungen behindert. Diese Einblicke will Apple natürlich unterbinden, da diese Bereiche überhaupt nichts mit dem aktuellen Fall zutun haben. Der zuständige Richter gab am Dienstag Abend nun einem Antrag statt, wonach der Einsatz des Aufsehers geprüft werden soll.

Sollte es keinen triftigen Grund für den Einsatz dieses Aufsehers geben, muss die Kartellbehörde diesen unwiderruflich zurückziehen. Das Gericht gab dem Ministerium eine Frist bis zum 24. Jänner, um diesen Grund vorzubringen. Wie man vermutet, wird die Behörde einen Grund vorlegen können und Apple weiterhin mit dem Aufseher zu belästigen. Das Ministerium verteidigt den Einsatz damit, dass man sich bei Apple wohl zurecht bei der Arbeit gestört fühle und dies schon für sich alleine genommen den Einsatz rechtfertige.

TEILEN

Es gibt noch keine Kommentare für diesen Artikel