Die inzwischen ziemlich bekannte Richterin Lucy Koh ist für zwei Apple-Samsung-Gerichtsverfahren zuständig. Einerseits geht es um den bekannten Prozess, wo Samsung in erster Instanz zu einer Strafzahlung von 1,05 Mrd. US-Dollar verdonnert wurde. Diese Strafe wurde bekanntlich letzte Woche reduziert. Andererseits dreht sich die Thematik beim zweiten Prozess um Siri. Hier soll, laut Angaben von Reuters, Samsung die Suchtechnologie von Siri ohne Genehmigung von Apple bei seinen Geräten in Verwendung haben.
Beim Berufungsverfahren letzte Woche hat Richterin Koh vorgeschlagen, zunächst dieses zu beenden und erst dann den Siri-Prozess weiterzuführen. Da auf Grund der Reduzierung der Strafe für Samsung eine neue Situation entstanden ist, ist aber mit einer Beendigung dieses Prozesses vor September nicht zu rechnen. Apple dauert dies natürlich zu lange und hat diesem Vorschlag von Richterin Koh widersprochen. Am Donnerstag hat nun die Vorsitzende entschieden, dass Apple den Siri-Prozess fortsetzen darf, allerdings müssen beide Parteien ihre Anklage deutlich straffen, indem die Anzahl der Ansprüche und der Sachverständigen deutlich gesenkt wird. Die ersten Anhörungen werden dann im März 2014 beginnen.

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