Gestern wurde offiziell bestätigt, dass Apple und einige Verlage von der amerikanischen Regierung wegen Preisabsprachen verklagt worden sind. Grund der Klage ist, dass Apple anscheinend beim Start des iBooks Stores Preisabsprachen vereinbart hat, die den Preis der e-Books künstlich oben halten sollte. Apple hat sich nun zu dieser Anschuldigung geäußert und sieht in seinem Verhalten kein Verbrechen sondern eher ein Wohltat.

Demnach habe Apple mit dem iBooks Stores das Monopol von Amazon gebrochen und dadurch für einen offenen, oder zumindest offeneren Markt gesorgt, als es vorher der Fall war. Daher könne man Apple nicht vorwerfen Preisabsprachen abgehalten zu haben. Man habe sogar nachweislich die Preise für e-Books senken können. Weiters streitet Apple alle Vorwürfe, die gegen das Unternehmen und auch die Verlage gerichtet worden sind, als „nicht wahr“ ab. Zitat:

„The DOJ’s accusation of collusion against Apple is simply not true. The launch of the iBookstore in 2010 fostered innovation and competition, breaking Amazon’s monopolistic grip on the publishing industry. Since then customers have benefited from eBooks that are more interactive and engaging. Just as we’ve allowed developers to set prices on the App Store, publishers set prices on the iBookstore.“

Wir werden sehen, ob die amerikanischen Behörden einen Anhaltspunkt finden und Apple vor Gericht ziehen können. Wir bezweifeln stark, dass dies der Fall sein wird.

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