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Eine interessante Entscheidung wurde gestern von der britischen Barclays-Bank (drittgrößte Bank in Großbritannien) bezüglich Apple getroffen. Die Investmentabteilung hat nämlich die Apple-Aktie herabgestuft. Somit wird diese nicht mehr als „overweight“, sondern nur mehr als „neutral“ bewertet. Analyst Ben Reitzes, der bei der Bank arbeitet, erklärt die getroffene Entscheidung: Demnach fehlen bei Apple die Ideen – Zitat:

Ehrlich gesagt sind wir nicht ganz davon überzeugt, dass Smartwatches oder Fernseher für Furore sorgen werden.

Apple habe bei der Vorstellung des iPhones einen „Boost“ erlebt, welcher aber momentan nicht in Sicht sei. Zudem erinnere das Verhalten Apples derzeit stark an jenes von Microsoft in den 2000er Jahren: Das Unternehmen besitze zwar ein enormes Kapital und verfüge über einen großen Marktanteil, aber es bewege sich zu langsam. Es bestehe laut Reitzes die Gefahr, dass Apple neue Märkte verpasse. Erschwerend komme hinzu, dass die Konkurrenz bei strategisch wichtigen Firmenübernahmen Apple regelmäßig aussteche. Als Beispiel führt er „Nest Labs“ aber auch „WhatsApp“ an.
Seiner Meinung nach sei es die Aufgabe von Apple, über den Hardware-Bereich hinaus für Innovationen zu sorgen. Mitbewerber wie Google, Amazon oder auch Facebook würden dies vorzeigen. Es wird seiner Ansicht nach nämlich bald der Zeitpunkt kommen, wo die Konkurrenz hinsichtlich der Smartphonequalität Apple das Wasser reichen kann – das aber zu einem billigeren Kaufpreis. Derzeit steht das Bankinstitut mit dieser Einschätzung noch alleine da. Wir werden sehen, welche Stellung zu diesem Thema die anderen Banken in den nächsten Wochen und Monaten beziehen werden.

Fehlen Apple eurer Ansicht nach auch die Ideen bzw. reagiert das Unternehmen zu langsam?

 

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6 comments

  • Jupp, Apple ist zu langsam. Viel zu langsam. Natürlich Verkaufen sie immer mehr, aber sie verdoppeln auch die Orte, wo sie verkaufen. Eigentlich müssten die Verkaufszahlen explodieren. Wenn ich auf einmal 3 Milliarden möglicher neuer Kunden hätte, müsste das iPhone zb von 100 Millionen verkaufter pro Jahr, auf ca 500 Millionen pro Jahr steigen. Ich habe es schon öfters geschrieben, fast alle im Bekanntenkreis gehen weg von Apple. Viele stört die Bindung an iTunes, alle die zu kleinen Displays, fehlender Speicherkartenslot, der Preis, iOS mit seinen Einschränkungen (bei iOS 7 würde ja einiges gelockert, aber zu spät, schon hunderte weg). Jahrelang der gleiche Speicher. Warum sollte ich mir noch ein iPod Touch kaufen ? 64GB sind dafür einfach lächerlich, dass schon seit Jahren. Ein kleines iPad, Millionen haben sich ein kleines Tablet gekauft, bevor Apple reagiert. Dann kommt endlich eins raus, haptisch sehr gut, aber ohne Retina. Das sind so Kleinigkeiten. Wo einfach stören. Und das vom teuersten Anbieter der Welt. Wenn ich schon so extrem teuer bin, wenn ich schon meine Marke als das beste hinstelle, dann sollte das so sein. Und nicht öfters hinterher rennen. Nicht das ein Surface 1 raus kommt mit 128GB und später schiebe ich so eins nach. Dann kommt ein Surface 2 mit 256 und 512GB (wenn auch extrem teuer) und Apple bringt noch immer 128GB. Eigentlich müsste das iPad Air bei 64GB anfangen. Das Note 3 gibt es nur als 32GB und 64GB Version. Das mit 64GB Speicherkarte, da ist selbst die kleinste Version größer als Apples größtes iPhone, vom Speicher her. Verlangt trotzdem mehr Geld. Kein wunder. Das Millionen weltweit abtriften. Dann kommen immer mehr Anbieter, wo auch was anständiges raus bringen, für wenig Geld. Die in manchen Sachen Vorteile zu Apple haben (natürlich haben die auch massiv Nachteile). Das sie sich mit einer iWatch zeit lassen, finde ich ok. Da muss schon was anständiges her. Aber wie man Apple eigentlich kennt, kann die erste wahrscheinlich viel, aber keine Uhrzeit anzeigen. :-) Genauso wenig verstehe ich die Konkurrenz nicht. Samsung baut kein winziges Handy, wo hochwertig verarbeitet ist. Noch nicht mal ihr bestes Model (mal bis jetzt). Genauso wenig gibt es schnelle Updates. Diese zwei Sachen werden am meisten bemängelt und trotzdem nicht gelöst. So könnten sie theoretisch alle vernichten.
  • Wieder die Eiterpickel des Casino-Kapitalismus.... Da werden aus Gerüchten Stricke geknüpft, da reichen 500 Milliarden Barvermögen nicht aus um ein Unternehmen als wertvoll zu bezeichnen, da wird "Innovation" mit "Firmenübernahme" gleichgesetzt. Alles nur, damit die Aktionärsschmarotzer Apple unter Druck setzen und die Banker ihre Wetten gewinnen.