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Nachdem gestern bekannt geworden ist, dass über 9 Millionen iPhones in nur drei Tagen verkauft werden konnten, zeigt sich dieser Erfolg auch am Aktienmarkt und die Apple-Aktie macht einen Sprung von 460 US-Dollar auf knapp unter 500 US-Dollar. Auch die Kaufempfehlung der Apple-Aktie wurde wieder nach oben gehoben und man geht davon aus, dass Apple in diesem Jahr noch die Marke von 600 US-Dollar pro Aktie erreichen könnte. Viele schauen noch sehr gespannt auf das kommende iPad-Event im Oktober, um eine genaue Einschätzung zu geben. Sollte Apple hier ein iPad 5 mit Finger-Print-Sensor und ein iPad mini mit Retina-Display vorstellen, dürfte die Aktie nochmals einen großen Sprung nach oben machen.

Tief überwunden!
Viele sehen in den Verkaufszahlen ein eindeutiges Zeichen dafür, dass Apple noch lange nicht abgeschrieben ist und man damit rechnen kann, dass Apple noch weiter in seiner Reichweite wächst. Vor allem der US-Markt legt im Bereich iOS deutlich zu und man kann davon ausgehen, dass Apple im nächsten Jahr den Marktanteil von Android überschreitet und das beliebteste Betriebssystem in den USA wird. Ob Apple diesen Erfolg auch in anderen Ländern wie China oder Europa schaffen kann, bleibt abzuwarten. Allgemein geht man aber davon aus, dass Apple in diesem Jahr deutlich mehr iPhones verkaufen kann als im Vorjahr.

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2 comments

  • Es würde mich auf jeden Fall freuen, wenn es wieder nach oben ginge - der Kursgewinn gestern deckt jedoch nicht einmal die Verluste der letzen Wochen, als der Aktienkurs durch ständige Neukäufe auf 500 $ stabil gehalten wurde. Aber die ersten Verkaufszahlen waren ein Wahnsinn, das hat sogar die Enttäuschung über das schnelle Übergehen des Sensors überschattet, und das ist ja schon mal ein sehr gutes Zeichen. Absolut positiv ist auch, dass obwohl ein neues iOS rausgekommen ist, sehr wenig bis gar keine Probleme aufgetaucht sind, das finde ich persönlich nach dem furchtbarem iOS 6 sehr wichtig.
    • Das "Sensor-Problem" - um es mal salopp auszudrücken - wird Apple m.E. sowieso nicht wirklich schaden und zwar aus zwei Gründen: 1. Reicht der Sensor als Sicherheit für Privatpersonen, die keine extrem sensiblen Daten auf dem Smartphone haben und 2. Vergisst der Mensch sehr schnell Jetzt ist dieses Thema halt in allen Zeitungen, morgen steht dann drinnen, wie toll sich das iPhone doch verkauft und übermorgen denkt man schon nicht mehr an die Überwindung des Sensors mit dem "Fake-Finger". Stützen kann man diese These vor allem darauf, dass diese Thematik nichts wirklich weltbewegendes ist und der Mensch sogar letztere Themen sehr schnell aus dem Gehirn löscht, sobald sich etwas Neues auftut und die "alten Probleme" ablöst. Als Beispiel nenne ich da immer gerne Atomkraft, auch wenn dies absolut nichts mit Smartphones zutun hat. Als es den schrecklichen Zwischenfall in Fukushima gab war es für ein paar Wochen wieder total "in", gegen Atomkraft zu sein, um es zynisch zu formulieren. Jeder redete davon, wie schrecklich böse doch Atomkraft sei und dass alle AKWs abgeschaltet werden müssen. Hätte man in diesem Zeitraum eine Anti-Atom-Demo aufgezogen, wären Tausende auf die Straßen gegangen. Ein halbes Jahr später wurde in unserer Stadt wiedermal gegen Temelin demonstriert. Da konnte man die Demonstranten an einer Hand abzählen... Der Mensch ist eben kein Elefant! ;-)