Gestern ist einigen Benutzern aufgefallen, dass Apple einen zusätzlichen Hinweis im App Store eingeführt hat, der direkt unter dem Kaufen- bzw. Laden-Button auf das Vorhandensein von In-App-Käufen in der ausgewählten App aufmerksam macht. Der Hinweis „Bietet In-App-Käufe“ ist jetzt zwar nicht sonderlich auffällig, trotzdem gut ersichtlich. Apple war in den letzten Wochen und Monaten bezüglich der „unkontrollierten“ In-App-Käufe stark unter Druck gekommen. Einige von euch werden sich daran erinnern, dass in den USA dahingehend sogar eine Sammelklage angestrengt wurde. Erst Ende Februar hat man sich mit der klagenden Partei auf eine Rückzahlung geeinigt.
Auch wenn Eltern die Möglichkeit vom Betriebssystem her haben, In-App-Käufe zu unterbinden, hat sich dies bei vielen iDevice-Besitzern offensichtlich noch nicht herumgesprochen. Gerade jener Fall in Großbritannien, wo ein 5-jähriger Junge umgerechnet ca. 2.000 Euro beim Spiel „Zombie“ via In-App-Käufe ausgegeben hat, beweist diese Tatsache. Wir empfehlen daher allen jenen, die ihre Kinder mit einem iDevice hantieren lassen, über die Einschränkungen (Kindersicherung) die Möglichkeit In-App-Käufe zu tätigen, zu unterbinden.

TEILEN

11 comments

  • Lol... Ich nutze regelmäßig in-app Käufe, und bin eig ganz zufrieden. Mich nervt es sogar wenn manche leute eine "lite" und eine "pro" variante anbieten... denn die Pro version ist meist viel zu teuer, und die meisten extras braucht man garnicht.... So hab ich eine Scan-App und mir als erweiterung einen PDF export für die paar cent mehr geholt. Und mehr wollte und brauch ich garnicht. Also verstehe ich absolut nicht was es da zu bemängeln gibt... Und Kindern die noch kein Bewusstsein dafür haben so ein Gerät in die Hand zu drücken anstatt sich mit ihnen zu beschäftigen.... Da sag ich die eltern solln mal blöd aus der Suppe schaun.
  • @Nwad richtig! nicht der hinweis eines in-apps sollte da stehen sondern einzig und allein die aufsichts- und sorgfaltspflicht der eltern! in-app ist nur ein geschäftsmodel und absolut akzeptabel, wer das brauch muss dafür zahlen.
  • @Somaro: Was genau soll Apple denn machen? In-App Käufe sind nunmal wie Hans schon geschrieben hat einfach so konzipiert und mann muss eben länger für etwas arbeiten(spielen) oder kauft es sich halt. Davon leben diese Anbieter. Kauf es oder lass es sein, man muss selbst entscheiden wie wichtig es einem ist weiterzukommen, die In-App Käufe sind keine Voraussetzung um zu spielen. Diese In-App Käufe gibt es auch bei Android und Facebook, und, und, und... Und wärend jeder wieder den Finger gegen Apple erhebt rückt das eigentliche Problem mal dezent in den Hintergrund... Für was zum Henker muss ein 5 jähriges Kind mit einem iPhone oder iPad rumspielen? Und vor allem ein Spiel namens "Zombie"???? Sry, aber gehts noch? Leider würde es vielen nicht reichen wenn noch zusätzlich der Hinweis "Erfordert Einhaltung der elterlichen Aufsichtspflicht!" bei jeder App stehen würde. Hier hat Apple definitiv Spielraum für das iPhone 5s / 6. Sobald man auf ein Icon für einen In-App- Kauf drückt sollte ein Blaulicht rausschiessen und über einen Lautsprecher sollte "ACHTUNG! ACHTUNG! Sind Sie sich WIRKLICH, WIRKLICH sicher das Sie 79 Cent für diesen Inhalt ausgeben möchten??" geschrien werden.
    • Das was jeder andere Konzern auch hinkriegt: In-Apps einzeln modellieren können, wie Benachrichtigungen auch. Ist das so schwer, wie bei den Notifications alle Apps mit In-App-Option aufzulisten und es dort einzeln aktivierbar zu machen? Soll keiner sagen dass ist zu schwer. Für Benachrichtigungen gibt es das ohne das die Entwickler was an den Apps ändern mussten und global geht es, also kann Apple es auch für jede App einzeln dem Nutzer überlassen.
      • Wie schwer das ist In-App-Games herauszufiltern weiß ich nun leider wirklich nicht, da sich meine Programmierfähigkeiten auf ein bescheidenes Maß begrenzen. Allerdings, wenn ich als Elternteil schon so bescheuert bin ein Gerät mit dem definitiv hohe Kosten anfallen können an ein kleines Kind zu geben dann schalte ich wenigstens den generellen Verbot von In-App Käufen ein, das SOGAR bei Apple Produkten möglich ist (Einstellungen-Allgemein-Einstellung- (PIN eingeben) Schieberegler für In-App Käufe auf deaktivieren. Das dürfte nun auch für Eltern jetzt nicht der große Umstand sein. Das Problem bei diesen Käufen ist eben, dass sich die Entwickler bewusst geworden sind das dieses Groschengrad sehr rentabel ist. Ich finde es auch zum kotzen... aber aus Sicht der Entwickler ist das natürlich toll. Statt ein Spiel für 5€ anzubieten das fast keiner kauft weil es ja so teuer ist bietet man es kostenlos an und verlangt dann für Kleinigkeiten ständig ein paar Cent und macht ein Riesengeschäft. Ich habe mittlerweile auch sämtliche Spiele bei denen das sehr genervt hat gelöscht. Ich sehe das wirklich eher als gesellschaftliches Problem als ein technisches. Ich bin selbst Vater und versuche auch Vater zu sein. Weder mein iPad noch der Fernseher soll das für mich übernehmen. Während mich andere Eltern auslachen "Na, läuft bei dir jetzt auch den ganzen Tag Bob, der Baumeister?" läuft bei mir der Fernseher praktisch gar nicht. Man kann ein Kind sogar in der heutigen Zeit mit körperlicher Aktivität begeistern. Und damit meine ich nicht mit den Fingern auf Displays rumzutatschen...
    • Vergessen: Darf ich dran erinnern, dass 90% der Apps In-App bieten und zwar ausdrücklcih die Apps welche für Kinder gemacht sind. Schau dir die ganzen Kuschel, Pferde und Kinderspiele doch an. Wie im Supermarkt an der Kasse "Ich will aber nicht warten, ich will weiterspielen, Buhäääh!" Und wenn Erwachsene keine Geduld haben 3, 10 oder sogar 30min zu warten bis sie weiterspielen dürfen, wie soll das erst ein kleines Kind schaffen?!
  • Mit in App Käufen will doch nicht grad apple geld machen (klar auch aber nicht direkt) sondern die Leute die die Apps programmieren. Kann doch Apple nichts dafür. Man könnte klarerweise in App Käufe komplett verbieten. Aber da würden sie sich selbst ins Fleisch schneiden!
  • @Somaro nimmst du drogen? was für ein problem will apple beheben? in-apps sind sind extra gemacht um in-apps zu sein, dafür sind konzipiert und jeder weiß, das er dort kaufen muss um richtig spielen oder arbeiten zu können. das ist nichts negatives sondern ein geschäftsmodel, was unter anderem auch ständigen fortschritt schafft, auch wenn es für kleingeister nicht gleich einsehbar ist! natürlich hat das nichts in händen von kindern oder geschäftsunfähigen personen zu suchen, deshalb ist eine warnung angebracht.
    • Für welchen Konzern arbeitest du? Das ist Original-EA, die erst am Spiel sparen und das selbige dann trotz In-Apps serverseitig abschalten weil der wirkliche Fortschritt ja dann doch im neuen Spiel kommt und zwar zum doppelten In-App-Preis. in-Apps sind kein Fortschritt sondern eine Möglichkeit auszutesten wieviel der Kunde bereit ist zu geben. Man bezahlt damit kein Abo oder Zusätze sondern den elementaren Spieltrieb. Denn wenn die Argumentation der Entwickler stimmen würde, ja warum gibt es dann nicht zwei Versionen: Fullversion zum Festpreis + Sonderfeatures als In-App. So wie es mal angefangen hat. Stattdessen: Runterladen kostenfrei und alle 10sec dann 80c bis 5€ ausgeben, je nachdem.
  • Der Text sollte eher heissen "Die Benutzung setzt In-App-Käufe voraus". Denn mal ehrlich, dieses Alles oder Nichts ist dic wieder typisch Apple: "Wir tun so als würden wir das Problem beheben und die Fans werden schon alle für uns steinigen." Apple, die Merkel-Regierung unter den Konzernen. ^^ Denn natürlich kann man die In-Apps abschalten, aber was nutzt das? Wie soll man dann als Eltern Apps nutzen wenn man In-Apps zugleich abschaltet? Und wer jetzt sagt "Ja, wechseln" weiss nicht wie das ist mit Kindern. Eins kann man aber hoffen: Das In-App-Apps wieder nach hinten rutschen.