Gestern ist in der US-Zeitungsbranche etwas sehr Unerwartetes passiert, mit dem eigentlich keiner gerechnet hat. Der Gründer von Amazon hat nämlich den Zeitungsverlag „Washington Post“ aufgekauft. Der Verlag war gut 250 Millionen US-Dollar wert und in den letzten Jahren immer mehr unter Druck geraten. Zum Konzern gehören unter anderem kleinere Zeitschriften und ein TV-Sender. Interessant ist, dass Jeff Bezos das Unternehmen als Privatmann und nicht über Amazon gekauft hat. Leider ist noch nicht klar was Jeff mit dem Verlag vor hat und welche Konsequenzen daraus gezogen werden.

Amazon auf der Suche nach Content?
Einige Experten gehen davon aus, dass Bezos auf der Suche nach Content für Amazon und den Kindle Fire ist den er exklusiv anbieten kann, um das eigene Tablet und den damit verbundenen Dienst zu stützen. Wahrscheinlich wird die Washington Post keine Inhalte mehr an Apple abgeben, oder vielleicht sogar die Inhalte ganz aus dem App-Store entfernen. Somit könnte an dieser Front nun ein neuer Krieg entstehen, der deutlich größere Auswirkungen hat, als die jetzigen Auseinandersetzungen zwischen Apple und Amazon.

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