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Mit der Aussage „ein Leben lang“ hat sich A1 wohl ein kleines Eigentor geschossen und muss sich nun vor dem obersten Gerichtshof geschlagen geben. Grundsätzlich geht es darum, dass A1 bei einem kombinierten Festnetz und Internet-Tarif damit geworben hat, ein Leben lang die gleiche Tarifstruktur zu verwenden. Dies war im Jahr 2007 noch ein super Marketing-erfolg und lockte sehr viele Kunden an. Doch im Jahr 2011 verhängte A1 eine jährliche Service-Pauschale von 15 Euro über die Kunden, um gestiegene Kosten zu rechtfertigen. Dies ließen sich einige Kunden nicht gefallen und gingen zusammen mit der Arbeiterkammer auf die Barrikaden und zogen vor Gericht.

Ein Leben lang, ist ein Leben lang!
Der Oberste Gerichtshof in Wien hat nun ein Urteil verhängt, welches für A1 nicht gerade gut ausfällt. So müssen alle Service-Pauschalen gegenverrechnet werden, da ein Leben lang nun einmal ein Leben lang ist und keine Tariferhöhung stattfinden darf, egal in welcher Form. Somit muss sich A1 in diesem Kampf geschlagen geben und man wird sich weiteren Prozessen wegen der umstrittenen Service-Pauschale entgegenstellen müssen. Es wird spannend, wie sich die Tariflandschaft in Österreich verändern wird und ob es in den nächsten Monaten noch weitere Erhöhungen geben wird.

QUELLEStandard
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