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Bereits vor zwei Wochen haben wir darüber berichtet, dass die österreichische Regulierungsbehörde RTR darauf aufmerksam gemacht hat, dass die Preise für Mobilfunktarife in der Alpenrepublik im 4. Quartal 2013 um rund 10 Prozent gestiegen sind. Der Grund dafür soll zum Einen die Übernahme vom Orange durch „3“ gewesen sein, zum Anderen die hohen Kosten, welche die LTE-Frequenzversteigerung verursacht hat.
A1 spielt in dieser Hinsicht im negativen Sinne eine „Vorreiterrolle“. Einige von euch werden inzwischen erfahren haben, das der Marktführer bereits angekündigt hat, die Tarife bei seiner Billigmarke „bob“ zu erhöhen. Ab 3. März wird dies umgesetzt und die Kunden bzw. zukünftige Kunden müssen sich mit einer Erhöhung von zehn bis 70 Prozent abfinden. Auch beim Neuzugang „yesss!“ ist mit erhöhten Grundgebühren zu rechnen.

Von Seiten A1 war das aber leider nicht das Ende hinsichtlich der kommenden Preissteigerungen. Ab kommenden Montag wird nämlich auch das Aktivierungsentgelt um 40 Prozent von 49,90 Euro auf 69,90 Euro erhöht. Die Unternehmenssprecherin sieht diesen Schritt von A1 als Inflationsanpassung, da diese Gebühr seit acht Jahren nicht erhöht wurde. Zudem sei „das technische Umfeld durch die neue Mobilfunkgeneration LTE komplexer geworden“.

Was machen die Mitbewerber?
Die gute Nachricht ist, dass die Mitbewerber T-Mobile und „3“ nicht mitziehen wollen. Die Frage ist allerdings, wie lange dies so bleiben wird. Wahrscheinlich wird die Konkurrenz noch ein paar Monate abwarten und dann auch still und heimlich das Aktivierungsentgelt erhöhen.

 

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11 comments

  • Nicht aufregen, denn es bringt nichts. Alle werden raufgehen bis auch in Österreich der europäische Durchschnitt beim Mobilfunk erreicht ist. Nach 10 Jahre die erste Erhöhung war irgendwie klar. Also mein Stromlieferant, Versicherung, Benzin geht jedes Jahr rauf.
  • Aha, jetzt ist die Katze aus dem Sack! Zuerst werden Millionen € in dunklen Kanälen in Richtung Politik verschoben, und dann – wenn 8 Millionen Einwohner 9 ½ Millionen Handys haben, werden die Preise nach oben geschoben. Und zwar richtig! Warum erinnert mich das jetzt nur an den Diesel-Auto-Boom der 90er Jahre?? Und das die sogenannten Mitbewerber nicht mitmachen ist wohl eine Geschichte aus 1001 Nacht. Und für Was? Ausschließlich für die Aktionäre! Denn die Hardware Infrastruktur ist schon lange abbezahlt, in Regionen wo sich wenig verdienen lässt (quasi am tiefsten Land) funktionierts eh nach wie vor nur sehr bescheiden und die einzelnen Verbindungen kosten Null. Aber die Gier ist halt ein Hund …
  • Ah, Inflationsanpassung... 40% Erhöhung vs. ca. 16% Die sind doch nicht ganz dicht. Wenn A1 teurer sollen sie sagen: Wir werden jetzt teurer! Und nicht mit "Inflationsanpassung" herumeiern. Die Erhöhung ist damit nämlich niemals abgedeckt.
  • Das beste Netz im deutschsprachigen Raum und LTE Ausbau startet bereis mit den neuen Frequenzen. Abgesehen davon, dass A1 schon jetzt das stärkste LTE Netz hat. Aber ich will nicht, dass sie das alles beim Kunden wieder reinholen. Die guten Netzbetreiber sollen Milliarden investieren und uns in ruhe lassen. Apple verkauft ihre iPhones auch zum Selbstkostenpreis, da soll sich A1 ein Beispiel nehmen. Wir arme Apple User haben kein Geld fürs Netz und ehrlich, alles andere wird ja auch nicht teurer. :-)