Iphone Tarife Österreich im Vergleich T-Mobile und Orange

Die geplante Übernahme von Orange durch Drei beschäftigt die heimische Mobilfunkbranche nun schon weit über ein Jahr. Auch wir haben schon öfters darüber berichtet. Bekanntlich soll eine endgültige Entscheidung über den Deal von Seiten der EU spätestens Ende November fallen. Auch die österreichische Wettbewerbsbehörde wird bis dahin eine Entscheidung über den Verkauf der Orange-Tochter Yesss an A1 gefällt haben.

Die Befürchtungen der beiden Behörden sind ähnlich: Die Reduktion der Bewerber könnte zu einem Anstieg der Preise zu Folge haben. Wie nun aber vor wenigen Tagen der ORF berichtete, könnten die langen Verzögerungen dafür sorgen, dass es für Orange finanziell eng wird. Brancheninsider befürchten also einen Konkurs von Orange. Somit könnte das Ergebnis – egal ob Übernahme oder nicht – dasselbe sein.

Warum gibt es solche Befürchtungen?
Seit bei beiden Unternehmen die Übernahme intern fixiert wurde, hat Orange sehr wenig in die eigene Netzstruktur investiert – es wird praktisch nur noch instandgehalten. Auch bei der Versteigerung der 2,6 GHz-Frequenzen für den geplanten LTE-Ausbau hat Orange 2010 nur einen kleinen Teil gekauft.

Diesen Rückstand beweist auch der aktuelle Connect-Netztest (wir haben gestern darüber berichtet). Das Orange-Netz ist zwar gut, aber hat doch einen gewissen Rückstand zu den anderen Mobilfunkanbietern.

Würde die Übernahme nun scheitern, hätte Orange einen großen Investitionsbedarf, um den Anschluss nicht komplett zu verlieren. Zudem meinen Branchenkenner, wird Orange die momentane aggressive Preispolitik nicht mehr lange durchhalten können. Und genau deshalb könnte es eng für Orange werden. Laut Orange-Chef Krammer ist die Finanzierung bis zum Closing gesichert. Es gäbe aber auch einen Plan B, der wird aber natürlich erst bei einem Scheitern der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

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