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Das EU-Parlament und die EU-Kommission haben sich vor gut einem Jahr das Ziel gesetzt, dass die Roaming-Gebühren ab 2016 per Gesetz komplett abgeschafft werden sollten, um dem Kunden ein Telefonieren innerhalb der EU-Zone ohne zusätzliche Kosten zu ermöglichen. Nun geht aus einem geheimen Dokument der EU hervor, dass man dieses Ziel nicht erreichen möchte, sondern eine Zwischenlösung in Betracht zieht, die nicht einmal ansatzweise dem entspricht, was uns Kunden eigentlich versprochen worden ist. Laut Dokument soll es jährliche „Freieinheiten“ in der EU geben, die von der Behörde definiert werden und von den Netzbetreibern als „Inlands-Einheiten“ verrechnet werden müssen.

Einheiten sind wirklich gering
Laut Dokument soll man pro Jahr maximal 50 Minuten, 50 SMS und 100 MB Datenvolumen im Ausland zur Verfügung haben. Sind diese Einheiten aufgebraucht, muss man wieder ordentlich in die Tasche greifen und den normalen Auslandstarif bezahlen. Besonders das 100 MB Datenvolumen stößt vielen sauer auf, da dies in der heutigen Zeit einfach viel zu wenig ist. Verwendet man ein paar Mal Facebook und schreibt ein paar Whats App-Nachrichten ist man sehr schnell über dieser Grenze. Insgeheim rechnen die Anbieter wahrscheinlich genau mit diesem Fall, um hier weiterhin verdienen zu können. Ein MB schlägt im Moment nämlich mit rund 20 Cent zu Buche und das kann sehr schnell teuer werden.

QUELLEKrone
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